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Information des Flughafens an die Bürgerinitiativen und Gemeinden des Dialogforums

Im Zeitraum 20. September bis 15. Oktober sind Grooving Arbeiten (= gefräste Querrillen zur Wasserableitung auf den Pisten) im heuer sanierten Bereich der beiden Pisten notwendig.

Da die Durchführung der Arbeiten geeignete Wetterlage und Windverhältnisse voraussetzt, ist ein relativ langer Zeitraum vorgesehen. Tatsächlich wird

• die Piste 11/29 bis zu 5 Nächte zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr gesperrt und alle Starts und Landungen in diesen Nächten auf der Piste 16/34 abgewickelt,

• die Piste 16/34 bis zu 3 Nächte von 21:00 Uhr bis 07:00 Uhr gesperrt. Da in diesem Zeitraum bedingt durch die Nachtflugregelung primär die Piste 11/29 in Betrieb ist, sind keine für die Anrainer erkennbaren Auswirkungen auf das Flugverkehrsgeschehen zu erwarten.

Über den tatsächlichen Einsatz bzw. Einsatzort wird je nach Witterung täglich entschieden.

 

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Die öffentliche Anhörung der UVP zur 3. Piste ist zu Ende!

Was bleibt, ist die Tatsache, dass wir noch nie in so kurzer Zeit derart qualifizierte Einwendungen gehört haben, sei es von Mitgliedern der ARGE der Bürgerinitiativen, von Bürgerinitiativen außerhalb des Dialogforums, von Experten in Sachen Recht, Gesundheit und Technik, und: von GemeindevertreterInnen.

Eigentlich war allen klar: wird dieses Projekt wie eingereicht verwirklicht, bedeutet es weitere massive Belastungen für die Bevölkerung in weitem Umkreis um den Flughafen.
Dem Raum Groß-Enzersdorf droht ein weiterer Anstieg der Belastung, auch wenn es von manchen Teilnehmern des Dialogforums noch immer nicht erkannt wird.

Folgendes war der, wenn auch mangelhaften, Flugverkehrsprognose zu entnehmen:
Abflüge auf der Abflugstrecke Ablom (Probstdorf/Schönau) werden verdoppelt.
Starts auf der Piste 29 (Richtung Schwechat) sollen kurz danach nach Norden schwenken (Route Wagram) und all jene belasten, denen man Erleichterungen versprochen hat.
Dazu kommt, dass diese Route WAGRAMxC auch in der Nacht betrieben wird und die Anzahl der Flieger nahezu verzehnfacht werden soll.
Das heißt, wenn es keine Nachtlandungen gibt, drohen Nachtstarts.

Einige Diskussionsteilnehmer haben sich darauf zurückgezogen, dass der Mediationsvertrag das Maß der Dinge sei.
Leider gibt es auch im Dialogforum immer noch maßgeblich mitwirkende Kräfte, die im Mediationsvertrag einen Gewinn sehen und uns die 3.Piste als Erleichterung verkaufen wollen.
An dieser Stelle möchte ich jedoch anmerken, dass auch die Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf, vertreten durch Fr. Vizebürgermeister Obereigner-Sivec, in höchstem Maße kritische Stellungnahmen abgegeben hat.
Als Bürgerinitiative Gegenschall (ausschließlich für dieses Verfahren gegründet) konnten wir nachweisen, dass die Basis der Flugverkehrsprognosen, das Flugjahr 2008, nichts mit den tatsächlich stattgefundenen Flugbewegungen 2008 gemein hat.

Weiters haben wir dargelegt, dass die Basis für die Lärmberechnungen, nämlich die allgemein 6 verkehrsreichsten Monate Mai-Oktober, nichts mit unseren verkehrsreichsten Monaten (meistens Herbst/Winter) zu tun haben.
Wir haben dargelegt, dass der deutsche Gutachter für Medizin(Dr. Scheuch) in Deutschland nachts 6x68dB Schall als Grenze fordert, in Österreich uns aber 13x68dB aufbürden will.
Wir haben darauf hingewiesen, dass sich sein Gutachten mit Aufwachreaktionen beschäftigt, aber ob man vorher überhaupt einschlafen kann, war im einerlei.
Das Verhalten dieses sogenannten Arztes war derart, dass wir froh sein können in friedlichen Zeiten zu leben, und solchen Personen keine noch größere Macht zukommt.

Das Land Wien und Vertreter der Wirtschaft argumentierten, dass der Flughafen für den Wirtschaftsstandort wichtig sei, und anderenfalls Firmen den Standort Wien aufgeben würden.
Wieso ziehen dann große Firmen nach Bratislava und Budapest, wo doch dort der Flughafen nur einen Bruchteil von Schwechat ausmacht?

Das Land Niederösterreich ist in diesem Verfahren Eigentümer des Flughafens, Verfahrensführer und Beisteller der Prüfgutachten. Also, was war zu erwarten?
Wir hoffen, dass die verfahrensführenden Juristen aus St. Pölten die betroffenen Menschen nicht aus den Augen verlieren und sich nicht denken: warum soll ich meine Karriere riskieren? Das Verfahren geht ohnehin in die 2. Runde.
Da soll sich dann der unabhängige Umweltsenat damit ärgern.
Was bleibt, ist das Gefühl, dass ein UVP-Verfahren wieder einmal als lästige Pflicht abgeführt wurde, um Bürgerbeteiligung vorzugaukeln.

Vor Hainburg wurde die Bevölkerung offen übergangen, jetzt gibt es dafür ein Verfahren.
Doch die Leute, die sich heute für besonders schlau halten, bereiten so dem nächsten Hainburg den Boden.

Stellungnahmen der BI Gegenschall:

Allgemeine Stellungnahme
zum Gutachten Fluglärm und Gesundheit
zur Flugverkehrsprognose

 

 

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Keine Erleichterung des Nachtflugterrors durch die 3. Piste zu erwarten!

Auch im Falle des Baues der 3. Piste erfolgen die Landungen nach wie vor ausschließlich auf den Pisten 16 und 29 (bzw. 29r).

Es ist daher für unser Gebiet keine Erleichterung zu erwarten.

 Pistenverteilung

 

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Schallschutzlüfter!

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir erlauben uns, unserem Informationsauftrag nachzukommen und Sie darauf aufmerksam zu machen, dass für viele Großenzersdorfer und Mühlleitner, die zwar keinen Anspruch auf Fensterförderung haben, dennoch die Möglichkeit einer 50%-Förderung für Schallschutzlüfter besteht.
Die Kosten pro Lüfter betragen incl. Einbau etwa 300.- (excl. Mwst) .
Die Dinger sind zwar kein Deco-Objekt, aber sie sind wirklich sehr sehr leise.
Sie lassen sich außerdem mit einem Pollenfilter nachrüsten (erhältlich bei Schachermeier).
Das dürfte für Pollenallergiker auch ohne Förderung vielleicht interessant sein.
Die Montage erfolgt mittels Kernbohrung und verursacht nur geringe Verschmutzung.

Die Anmeldefrist endet am 31.08.2010.
Wenn Sie sich anmelden, haben sie aber noch keine Verpflichtung, den Lüfter zu nehmen. Sie halten lediglich ihre Option aufrecht.

Bitte informieren Sie sich beim INFO-Telefon zur Schallschutzförderung unter: 01 / 7007 / 22444
Bei Schwierigkeiten rufen sie uns bitte an: 0699 / 815 00 177

Gleichzeitig wurde wegen der Verzögerung die Anmeldefrist bis zum 31.August 2010 verlängert.

 

 

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Lärmschutzprogramm wird fortgesetzt!

Es ist uns in Verhandlungen gelungen, die Ausschüttung weiterer Mittel zur Finanzierung des Schallschutzprogrammes zu erreichen.
Gleichzeitig wurde wegen der Verzögerung die Anmeldefrist bis zum 31.August 2010 verlängert.

 

 

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Unendliche Fluglärm-Geschichte

Artikel in den NÖN aus Woche 20/2010.
mehr

 

 

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Achtung !!! Wichtige Mitteilung zur Fensterförderung:

Die Mittel des Umweltfonds für das Lärmschutzprogramm des 2-Pistensystems
für die erste Umsetzungsphase sind vorerst ausgeschöpft.

Der Antrag über eine Aufstockung der Mittel für die nächste Phase wird zurzeit verhandelt.

Ziel der Verhandlungen ist es, das Programm so rasch wie möglich fortzusetzen.

Das Lärmschutzprogramm für das 3-Pistensystem wird ohne Einschränkungen fortgesetzt..

 

 

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Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren

Die unabhängige Bürgerinitiative viel zu laut !!!“ bemüht sich seit 5 Jahren um die Verbesserung der Fluglärmsituation in unserer Region.

Wir vertreten unsere Region ausschließlich in Sachen Fluglärm, und haben kein Naheverhältnis zu irgendeiner politischen Partei.

Wir verhandeln mit Flughafen, Austrocontrol und AUA.

Die jährliche Anzahl der Sitzungen liegt etwa zwischen 35 und 55.

 

  • Wir haben eine Erweiterung der Schallschutzmaßnahmen erreicht.
  • Wir haben weitere Verlegungen von Flugrouten zu uns verhindert.
  • Wir versuchen laufend, die Verbesserung bestehender An- und Abflugrouten zu erreichen.
  • Wir nehmen im Rahmen der ARGE der Bürgerinitiativen an der UVP zur Flughafenerweiterung teil.

 

 Wir tun dies alles unbezahlt.

 

Sollte durch parteinahe Aussendungen im Zuge des laufenden Wahlkampfes der Eindruck entstehen, es gäbe ein Naheverhältnis zu irgendeiner der wahlwerbenden Parteien, so ist dies falsch.

 Die etwaige Verwendung unseres Namens für Werbezwecke erfolgt ohne unsere Zustimmung.

 

Sollten politische Parteien auch außerhalb des Wahlkampfes erkennen, dass Fluglärm eine Bedrohung darstellt, so bietet sich im Rahmen derer Möglichkeit ein breites Aktionsfeld.

Wir betonen: wir streben weder eine Parteinähe an, noch wurden wir in den vergangenen Jahren von einer Partei aufgesucht oder unterstützt.   

 

Es würde jedoch die Schlagkraft unserer Region drastisch erhöhen, wenn es gelänge, über Parteigrenzen hinweg, gemeinsam mit unserer Bürgerinitiative jene Mittel auszuschöpfen, die einer Bürgerinitiative alleine versagt bleiben.

 

Für die unabhängige Bürgerinitiative

viel zu laut !!!“ und freundlichen Grüßen

Manfred Schweighart

 

 

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Achtung !!! Verlängerung der Fensterförderung!!!

Es ist uns im Rahmen der ARGE der Bürgerinitiativen gelungen, die Anmeldefrist für die Fensterförderung im bestehenden 2-Pisten-System bis 30.06.2010 zu verlängern.
Eine Anmeldung bedeutet für Sie keine Verpflichtung etwas durchzuführen, aber sie hält ihre Option offen. Nur wer rechtzeitig sein prinzipielles Interesse daran bekundet, kann später daran teilnehmen.

 lesen Sie hier weiter

 

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Achtung !!! Schallschutzförderung für 2-Pistensystem läuft aus!!!

Per 31.12.2009 endet die Frist für die Anmeldung zum Schallschutzprogramm für das 2- Pistensystem!
Ihre Anmeldung bedeutet noch nicht, dass sie dem Fenstertausch auch zustimmen müssen.

Zuerst findet eine Begehung statt, und es folgt ein schalltechnisches Gutachten. Darin sind Schätzkosten genannt.
Dieses Gutachten kostet Sie nichts!, Sie können dann immer noch entscheiden!

Erst wenn sie einen Vertrag unterzeichnen, wird der Fenstertausch durchgeführt.

Bitte informieren Sie sich beim INFO-Telefon zur Schallschutzförderung unter: 01 / 7007 / 22444

 

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Flugspuren im Internet

Nach langen Verzögerungen gibt es endlich Flugspuren im Internet. Der Grad der Detaillierung ist spärlich und entspricht nicht den Wünschen der Bürgerinitiativen. Unter dem Hinweis auf Datenschutz wird nur zeitverzögert und ohne Hinweis auf Flugzeugtyp dargestellt. Das Menü der Seite ist jedoch gut selbsterklärend. Man Kann Zeitfenster eingeben, Starts und Landungen unterscheiden, und brauchbar hineinzoomen.:

Link:
http://www.flugspuren.at/jart/prj3/flugspuren/main.jart

 

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Es liegt in ihrer Hand ihre Interessen gemeinsam mit uns zu vertreten!

Rufen Sie, wann immer sie sich durch Fluglärm gestört fühlen,

die Beschwerdestelle des Flughafens an und teilen Sie die Störung mit!

Beschwerdestelle des Flughafens:

 

0810 - 22 33 40

(zum Ortstarif)

 

oder Mail:

 

umwelttelefon@vie-umwelt.at
 

Die Anrufe werden statistisch erfasst und sind ein wichtiges Argument für uns!